Weltraumtourismus: Die NASA plant, Touristen ins All zu bringen

Die US-Weltraumbehörde NASA hat große Pläne: In den nächsten Jahren sollen Astronauten zum Mond zurückkehren. Dann ist ein bemannter Flug zum Mars geplant. Um diese Ziele zu erreichen, sind erhebliche Investitionen erforderlich. In diesem Zusammenhang sucht die Agentur nach zusätzlichen Einnahmequellen und hat eine internationale Raumstation ISS entdeckt. Bis zu zwölf Touristen pro Jahr werden dort künftig untergebracht. Wer jedoch bereits einen Urlaub plant, sollte zunächst seinen Kontostand nochmals überprüfen. Offiziellen NASA-Daten zufolge wird ein Flug hin und zurück 58 Millionen Dollar kosten. Die Flüge werden von den Privatunternehmen SpaceX und Boeing durchgeführt.

Dann wird eine zusätzliche Zahlung an Bord der Raumstation geleistet. Dort betragen die Kosten für “Rehabilitation und Zugang zur Toilette” 11.250 Dollar pro Tag. Darüber hinaus werden 22.500 Dollar pro Tag für die Rehabilitation und den Zugang zur Toilette ausgegeben. Der Betrag von 22.500 $ wird für die tägliche Verpflegung, die medizinische Versorgung und den Einsatz von Trainingsgeräten vorgeschlagen. Darüber hinaus werden pro Gepäckstück weitere 105 US-Dollar geschuldet. Hinzu kommen variable Kosten, die deutlich höher sind als am Boden: Eine Kilowattstunde Strom kostet 42 Dollar und die Datenübertragung 50 Dollar pro Gigabyte. Im Allgemeinen kostet jede Nacht auf der ISS weitere 35.000 Dollar. Wenn ein Tourist also 30 Tage im Weltraum bleibt, wird die Rechnung beeindruckend sein – 59 Millionen Dollar.

Daher ist noch nicht klar, wie groß die tatsächliche Nachfrage sein wird. Die NASA plant jedoch weitere Schritte, um zusätzliche Einnahmen aus der ISS zu generieren. Künftig dürfen auch private Unternehmen kommerzielle Projekte auf einer Raumstation durchführen. Sie könnten entweder die vorhandenen Ressourcen, einschließlich Astronauten, dafür nutzen. Es ist aber auch möglich, eigene Materialien und Personal in den Raum zu bringen. Es gibt jedoch eine Einschränkung: Private Aktivitäten müssen auch mit der Arbeit der NASA verbunden sein. Daher ist ein auf der ISS gedrehter Hollywood-Film immer noch keine realistische Option. Aber es sollte nicht ewig so weitergehen. Weil die Pläne für die vollständige Privatisierung der ISS noch nicht vollständig von der Tagesordnung zurückgezogen wurden.

Author: admin

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *